Lokhalle

Am Donnerstag findet die vierte Fuck-Up-Night in Freiburg statt

Julia Stulberg

Bei Fuck-Up-Nights erzählen Gäste aus der Unternehmens- und Start-Up-Branche in ihren Geschichten vom Scheitern. Am kommenden Donnerstag findet die vierte Fuck-Up-Night im Kreativpark statt.

Es war das Jahr 2012 in Mexico City als fünf Freunde gemeinsam ihren Freitagabend verbrachten. Nach ein paar Getränken und vielen Unterhaltungen, kamen sie zu dem Schluss, dass sie genug hatten, von all den Erfolgsgeschichten anderer. Sie wollten die Realität sehen und über ihr Scheitern sprechen, denn Misserfolge eröffnen neue Chancen. Daraus entstand die Idee zu den Fuck-Up-Nights: Ein Abend, an dem Menschen über ihr Scheitern sprechen – ehrlich, authentisch und humorvoll.


Mittlerweile erfreuen sich Interessierte weltweit daran, regelmäßig Fuck-Up-Storys zu lauschen. Auch in Freiburg ist das möglich: Moritz Ness, Freiburger Student, veranstaltet kommenden Donnerstag schon zum vierten Mal die Fuck-Up-Nights. Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, die Kultur des Scheiterns im Zuge der Unternehmensgründung zu kultivieren. Denn ohne Scheitern gibt es keinen Erfolg. Und davon können die vier Speaker des Abends ein Lied singen. Sie erzählen von ihren schlimmsten Krisen und wie sie wieder rausgekommen sind.

Zwei Unternehmensbrüche, ein musikalischer Fail und eine inspirierende Geschichte werden Stephan Schultz, Simon Uceda, Sebastian Donath und Martin Möller Donnerstagabend zum Thema machen.

Stephan Schultz – Unternehmer, Hochschuldozent

Seit einem Unfall im Jahr 1997 ist Stephan Schultz querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Doch nicht nur sein Leben hat sich seither radikal verändert. Seinen Umgang mit dem Handicap, sein Umfeld und die Gesellschaft definierte er neu. Alle Grenzen wurden über Bord geworfen. Auf der Bühne spricht er von seiner Geschichte und seinem Lebensmotto: Rock’n’Roll.

Simon Uceda – Unternehmer

Simon Ucedas Steckenpferd ist die Akquise von neuen Mitarbeitern und Kunden über Social Media Kanäle. Als Berater führt er dahingehend große Unternehmen wie die IHK und die Nordseekette bei der Hand. Von seinem steinigen und holprigen Weg, seinen Rückschläge und Tiefen – verpackt in einer Fuck-Up-Story – erzählt er im Kreativpark.

Sebastian Donath – Unternehmer

Sebastian Donath hat viel Erfahrung im Bereich der Start-Ups gesammelt: Natürlich nicht nur Gute. Es ist auch mal notwendig, Fehler zu machen. Von seinen größten Lehren und einem (glücklosen) Auftritt bei der Höhle der Löwen wird er kommenden Donnerstag in Freiburg erzählen.

Martin Möller – DJ Herkules mit Soundtruck

Als DJ und Musiker mit Leib und Seele liefert er schwarze Musik aus dem Zeitraum 1940 bis 1980. In diesen Songs geht es um die Protagonisten und ihren ungleichen Kampf für ein besseres Leben. Sie scheitern, aber stehen auch wieder auf. Martin Möller erklärt bei den Fuck-Up-Nights, wie daraus Musik entstanden ist.

Mehr zum Thema:
  • Was: Fuck-Up-Nights Freiburg Vol. IV
  • Wann: Donnerstag, 23.5., 18.30 bis 21.30 Uhr
  • Wo: Kreativpark Lokhalle, Paul Ehrlich Str. 7, Freiburg
  • Eintritt: 5/7 Euro, Abendkasse: 7/9 Euro