Am Dienstag spielt das britische Piano-Trio GoGo Penguin im Jazzhaus

Gina Kutkat

Sie haben einen klassisch-musikalischen Background und sind mit der Rave-Kultur ihrer Heimatstadt Manchester groß geworden. Am Dienstagabend spielen GoGo Penguin im Jazzhaus – was ziemlich gut ist.

GoGo Penguin – das sind Pianist Chris Illingworth, Bassist Nick Blacka und Schlagzeuger Rob Turner. Drei ehemalige Musikstudenten aus Manchester, die moderne Jazzmusik machen, wenn man ihren Stil grob einordnen möchte. Denn GoGo Penguin bedienen sich der verschiedensten Sounds und Einflüsse, sodass alleine schon die Bezeichnung "Piano-Jazztrio" eine Anmaßung ist.


Um tunlichst diesen einen Satz mit den Bands und ihrer Musik, die in keine Schublade passt, zu vermeiden, seien nur ein paar Stile genannt, die man von GoGoPenguin zu hören bekommt: Trip-Hop, Electronica, Rock, Rave, Klassik, Pop – und, klar: Jazz.



Auch GoGo Penguin verstehen sich nicht als traditionelle Jazzband. Sie halten es in etwa so bescheiden wie ihre Musikerkollegen Oasis, ebenfalls aus Manchester: "Wir ziehen es vor, uns darauf zu konzentrieren, großartige Musik zu schreiben", so Schlagzeuger Rob im Jazzecho.

2014 wurden sie für ihr Album "V 2.0" für den Mercury Prize in der Kategorie "Album des Jahres" nominiert, im Februar 2018 ist ihr viertes Album "A Humdrum Star" erschienen. Und zwar auf dem legendären Label "Blue Note", das auch Künstler wie Miles Davis und Herbie Hancock hervorbrachte.


  • Was: GoGo Penguin
  • Wann: Dienstag, 9. Oktober, 20 Uhr
  • Wo: Jazzhaus Freiburg