Und diese Verantwortung des "Veranstalters" führt dann gleich wieder zur Schuldverschiebung. Beispiel USA: noch an dem kleinsten Imbissstand ist ein Schild, "Before placing your order, please notify us if you or anyone in your party has a food allergy. The consumption of raw or undercooked eggs, meat, poultry, seafood or shellfish may increase your risk of food borne illness." Im Klartext: wenn 10 Leute zusammen ausgehen, hat JEDER die Pflicht, beim Bestellen von Essen oder Getränken über alle anderen in der Gruppe Auskunft zu geben.
Diese Inflation führt dann dazu dass Regeln und Hinweise nicht mehr ernst genommen werden.
03 Aug 2012 - 14:55 Uhr.
das ist eine sehr andere situation als wovon wir hier reden. anlage wird aufgebaut, alles wird festgehalten, leistung etc., man kuckt wie laut es überall wird, ggfs kleine änderung im boxenlayout damit leute nicht direkt davor stehen können, falls irgendwas kaputtgeht bitte nur mit bauteilen identischer leistung austauschen, anlage maximal bis *hier* aufdrehen, wenn du dich dran hältst ist alles tippitoppi. das ist zugegeben eine menge aufwand für die vermeidung eher chronischer als akuter schädigungen, aber ganz so lächerlich wie du es findest finde ich es nicht. das problem ist ja dass man als geschädigter schwierigkeiten hat, die dramatik der lage einzuschätzen, weil man ja besoffen ist. für die mitarbeiter ist es auch noch sone sache, was machst du, wenn es mitten in der schicht plötzlich abstrus laut wird, weil der lieblingssong des djs kommt, und dann so bleibt? gehen? da ist nicht mal das bubble tea-argument gültig, dass man ja einen in der woche etc., wir sprechen von lautstärken, bei denen man innerhalb von minuten schäden davonträgt. ich will es nicht dramatisieren, aber ehhh.
edit: die pflicht zur kennzeichnung von allergenen in lebensmitteln ist ja wohl unbestreitbar ein zivilisatorischer fortschritt, wir sprechen von sachen von denen du draufgehen kannst.