Aggressiv und selbstbewusst gegen Berlin

Dirk Philippi

Ronny Glaser, Torhüter des Eishockey-Oberligisten Wölfe Freiburg, wünscht sich aggressive und selbstbewusste Verteidiger vor sich - gerne schon morgen im Spiel gegen die jungen Eisbären aus Berlin.



Foto: www.ice-wolf.de

Heute vor einer Woche ist das Kapitel Sergej Svetlov bei den Wölfen Freiburg geschlossen worden und noch ist es zu früh, um zu sagen, inwieweit sich etwas unter dem neuen Trainer, Peter Salmik, geändert bzw. bereits schon verbessert hat. Beim Tabellenzweiten aus Klostersee verlor man knapp und gegen den Letzten aus Miesbach gewann man trotz vieler Fehler deutlich. Die Baustellen im Team sind groß und so kommt die Spielpause in der kommenden Woche allen gelegen.


Ähnlich sieht es auch Wölfe-Goalie Ronny Glaser: "Die Zeit war einfach zu kurz für den neuen Trainer, um alles umzustellen und einzuüben. Wichtig ist es, dass die Defensive entschlossener, aggressiver und selbstbewusster auftritt. So viele Fehler wie gegen Miesbach dürfen wir uns nicht mehr erlauben. Ich denke, dass man erst im Spiel gegen Passau nach der Pause sehen wird, was die Umstellungen gebracht haben. Aber so oder so müssen morgen drei Punkte her!"

Trainer Peter Salmik zeigte sich heute Mittag trotz der knappen Zeit zwischen den Spielen zufrieden mit der Einstellung der Mannschaft und wies daraufhin, dass weiter am Über- und Unterzahlspiel gearbeitet wurde, und man gerade auch die defensiven Aufgaben nochmals ausführlich miteinander analysiert und besprochen habe: "Jeder Spieler hat ganz bestimmte Aufgaben. Diese zu erfüllen, ist sein Job, und das erwarte ich von den Jungs!"

Die Wölfe werden morgen (Spielbeginn 20 Uhr, Eisstadion an der Ensisheimserstraße) auf den Kader des Sonntagsspiels zurückgreifen können. Chris Billich fehlt langzeitverletzt, die Förderlizenzspieler Markus Koch und Simon Danner werden bei ihren Stammvereinen benötigt und Patrick Vozar, Peter Mares und Turo Virta zwicken kleinere Verletzungen, können morgen aber wohl auflaufen.

Dass auch ja keiner den Tabellenvorletzten aus der Hauptstadt unterschätzen soll, machte Salmik seinen Jungs beim heutigen Penaltyschießen klar. Als die Stimmung ob der Vielzahl verschossener Penaltys zu gut und ausgelassen wurde, unterbrach der Slowake und schrie durch die Halle: "Jungs, jetzt ist Schluss mit lustig! Nehmt das hier ernst und macht die Dinger rein!" - ähnlich wird es wohl auch morgen vor Spielbeginn in der Wölfe-Kabine tönen.