ADAC: Topraks Kart-Unfall "absoluter Ausnahmefall"

fudder-Redaktion

Nach dem Unfall des SC-Profis Ömer Toprak auf der Hallenkartbahn in Umkirch laufen die Untersuchungen der Behörden. Aus Sicht des ADAC Südbaden ist das Unglück ein "absoluter Ausnahmefall". [Update: 18:35]



Wie fudder bereits berichtete, ist der SC-Profi bei dem Unfall am Dienstag auf ein vor ihm fahrendes Kart aufgefahren; Nach dem Aufprall lief Benzin aus. Der Treibstoff entzündete sich. Topraks Kleidung soll Feuer gefangen haben, der Sportler Verbrennungen davon getragen haben.


Offenbar erhielt er in der Halle schnell Hilfe. Die Begleiter des Fußballers und eine Aufsicht in der Halle erstickten die Flammen, heißt es aus Kreisen der Ermittler. Die Juniorenfußballer, die nach BZ-Informationen mit Toprak auf der Bahn waren, erzählten hinterher, sie hätten mit ihren Jacken gelöscht, es sei kein Feuerlöscher in der Nähe gewesen. Ermittler sprechen von einer Löschdecke, die von der Aufsicht eingesetzt worden sei, von einem Feuerlöscher ist auch bei ihnen nicht die Rede. "Von so einem Unfall habe ich noch nie gehört," sagt Alfred Haas. Der frühere Landtagsabgeordnete der CDU ist stellvertretender Vorsitzender des ADAC Südbaden.

Die vollständige Einschätzung des ADAC gibt es bei unseren Kollegen von der Badischen Zeitung: [Update: 18:35]  Ömer Topraks Gesundheitszustand stabil

Ömer Toprak geht es den Umständen entsprechend. Sein Kreislauf ist stabil, er kann Arme und Beine bewegen. Mit Prognosen halten sich die Ärzte in Tübingen aber zurück.

Toprak kann Arme sowie Beine bewegen und unterhalten kann man sich auch mit dem Junioren-Nationalspieler des SC Freiburg. Trainer Robin Dutt jedenfalls war bereits mehrfach in der Tübinger Spezialklinik zu Gast, wo er sich aus erster Hand über Topraks Gesundheitszustand nach dessen fürchterlichem Go-Kart-Crash am Dienstagabend in Umkirch informierte. Auslaufendes Benzin hatte sich dabei entzündet und Toprak erhebliche Verbrennungen, vornehmlich an den Beinen, zugefügt.

Die Mediziner in Tübingen hielten sich mit Bulletins und Prognosen auch am Freitag noch zurück. Erst am Samstag soll die Öffentlichkeit etwas detailliertere Informationen erhalt

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[Foto: Archivbild, Bamberger]