Abtreibungsgegner belästigen Frauen vor Freiburger ProFamilia Beratungsstelle

fudder-Redaktion

Ein Verein gegen Abtreibung belagert seit Monaten die Beratungsstelle Pro Familia in Freiburg. Seine Mitglieder sollen Schwangere bedrängt – und ihnen Bilder von abgetriebenen Föten gezeigt haben. Jetzt reagiert das Amt für öffentliche Ordnung mit Auflagen.



Radikale Abtreibungsgegnerinnen haben die Beratungsstelle von Pro Familia an der Humboldtstraße ins Visier genommen. Seit sechs Monaten postieren sich dort vor dem Eingang Vertreterinnen eines Münchner Vereins namens "Lebenszentrum – Helfer für Gottes Kostbare Kinder Deutschland".


Sie nennen ihr Tun "Gehsteigberatung" und sprechen junge Frauen an, zeigen unaufgefordert Bilder von abgetriebenen Föten, beten für sie mit einem Rosenkranz, der statt mit Perlen mit kleinen türkisfarbenen Plastikembryonen bestückt ist. Da das Klientinnen der Beratungsstelle verstört, will Pro Familia das nicht mehr dulden. Jetzt wandte sich Geschäftsführer Friedrich Traub mit einer formellen Beschwerde an das Amt für öffentliche Ordnung. Dieses will die Abtreibungsgegnerinnen nun mit Auflagen zwingen, eine Sicherheitszone einzuhalten und sich von der Humboldtstraße fernzuhalten.

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