Abi 2017 und nun? 5 Vorschläge für die Zeit nach der Schule

Leonie Sayer

Die Abitur-Prüfungen sind geschafft und zum ersten Mal in seinem Leben ist man so richtig frei. Doch was tun, wenn man plötzlich selbst entscheiden muss, wie es weitergeht? fudder hat 5 Vorschläge gesammelt.

Du hast die letzten Abiturprüfungen überstanden, machst in Kürze dein Abi und weißt noch nicht, wo Dich Dein Weg hinführt? Kein Problem! Hier erfährst Du etwas über die verschiedenen Möglichkeiten, die Du hast. Abgesehen von einer Zeitspanne, in der Du Dich neu orientierst und Inspirationen sammelst (dem sogenannten Gap-Year), gibt es zum Beispiel diese fünf Möglichkeiten:


FSJ / FÖJ

Das Freiwillige ökologische Jahr, abgekürzt: FÖJ, ist ein Freiwilligendienst im Natur und Umweltschutz. Das FSJ ist ein Freiwilliges Soziales Jahr in sozialen Bereichen. Man muss zwischen 16 und 27 Jahre alt sein, um diese absolvieren zu können.

Das freiwillige Jahr dauert in der Regel ein Jahr. Normalerweise startet es am 1. September und endet am 31. August des folgenden Jahres. Auch in Freiburg gibt es einige Stellen, bei denen man sich bewerben kann. Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Stadt Freiburg.

Reisen

Sicherlich hat jeder schon einmal etwas vom Work and Travel – Programm gehört. Dabei handelt es sich um eine Form des Reisens, die eine Alternative zum klassischen Auslandsaufenthalt darstellt. Für einige Länder wird ein Arbeitsvisum benötigt. Die beliebtesten Reiseländer für Work and Travel sind beispielsweise Australien, Neuseeland und Kanada. Einzige Bedingung: Man muss zum Zeitpunkt der Visumsbeantragung mindestens 18 sein.

Wer lieber in exotische Länder wie beispielsweise Thailand, Kolumbien oder Indonesien möchte und neben dem Reisen trotzdem auch Arbeitserfahrung sammeln findet auf Seiten wie Workaway oder Wwoofinternational Hilfe. Im Angebot gibt’s weltweite Freiwilligenarbeitsstellen bei verschiedenen Projekten. Von Farmarbeit über Öko- und Sozialprojekte bis hin zu Babysitting ist alles dabei. Das Ganze basiert auf Kost und Logi, das bedeutet, man verdient kein Geld, hat aber gleichzeitig keine Ausgaben, da man in der Regel Essen und Schlafplatz gestellt bekommt.

Natürlich ist es auch möglich, ganz ohne arbeiten zu reisen, in dem man sich davor einfach das nötige Geld in Deutschland anspart. Länder, in denen man lange Zeit von seinem ersparten leben kann sind vor allem asiatische und zentral/südamerikanische Länder.

Au Pair

Wer gerne mit Kindern arbeitet und einen geregelten Alltag liebt ist vielleicht mit einem Au-Pair-Jahr gut beraten. Hierbei verbringt man in der Regel ein ganzes Jahr in einer Gastfamilie und ist für die Betreuung der Kinder zuständig. Das bekannteste Land hierfür ist die USA, aber auch Kanada oder Familien aus anderen Ländern weltweit bieten diese Möglichkeit.

Entlohnt wird man mit einem Taschengeld und anderen Annehmlichkeiten, die von der jeweiligen Gastfamilie abhängen. Tipp: Man kann sein Au- Pair-Jahr zwar selbst organisieren und auf eigene Faust im Internet nach Familien suchen. Allerdings besteht hier das Risiko, dass es Differenzen mit der Familie gibt. Hierbei wäre eine Organisation hilfreich, die als Ansprechpartner vor Ort fungiert und einem hilft, eine neue Familie zu finden.

Hier ein paar Links zu den bekanntesten Au-Pair- Organisationen:
Arbeiten/Praktikum

Wer schon weiß, in welche Richtung es später gehen soll und Praxiserfahrungen sucht, kann Praktika absolvieren, um Eindrücke zu sammeln. Tipp: Die Seite Praktikawelten ist hierfür die bekannteste und renommierteste Seite. Man sollte sich allerdings darüber bewusst sein, dass einige Kosten auf einen zukommen werden und der Arbeitseinsatz in der Regel nicht geldlich entlohnt wird.

Natürlich kann man sich auch direkt bei Firmen bewerben, für deren Branche man sich interessiert. Hier zählt immer: Eine gute Bewerbung ist immer die beste Voraussetzung.

Zur Bundeswehr

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle auch die Bundeswehr genannt. Seit 2011 gibt es sie in Deutschland nicht mehr, die Wehrpflicht. In anderen europäischen Ländern hingegen, wie zum Beispiel Dänemark oder Österreich, schon. Wer sich für die Bundeswehr interessiert, kann sich für einen freiwilligen Wehrdienst bewerben, der de facto mindestens sieben oder volle 23 Monate dauert. Alles über die verschiedenen Möglichkeiten bei der Bundeswehr und das Bewerbungsportal steht auf der Karriere-Seite der Bundeswehr.