A 5: Selbstgebauter Gaszug in Reisebus

fudder-Redaktion

Gestern haben Polizisten bei einer Kontrolle eines Reisebusses an der A5 einen überraschenden Fund gemacht: Da das Gaspedal gebrochen war, hatte der Busfahrer ein Nylonseil gelegt, um damit Gas zu geben.



Der Bus fuhr auffallend langsam und mehrfach über die Fahrstreifenbegrenzung, so dass er den Polizisten auffiel. Bei der anschließenden Kontrolle auf der Rastanlage Breisgau trauten die Polizeibeamten ihren Augen kaum: Der Busfahrer hatte, da das Gaspedal gebrochen war, längs durch den gesamten Bus vom Motorblock am Fahrzeugheck ein dickes Nylonseil

gelegt und damit Gas gegeben.

Bei Lenkbewegungen in Kurven oder beim Ausfahren von der Autobahn musste er zwangsläufig das Seil loslassen, was zu sehr unsicherer und gefährlicher Fahrweise führte. Der Busfahrer wollte ohne Fahrgäste nach Freiburg fahren, um den Mangel in einer Werkstatt beheben zu lassen. Dies untersagte die Polizei und verständigte ein mobiles Serviceteam. Der Fahrer musste 100 € Bußgeld zahlen, gegen den Fahrzeughalter wird ermittelt, weil er die gefährliche Fahrt angeordnet hatte.