72-Stunden-Aktion: Der selbstgedrehte Klimaspot

Anne-Kathrin Weber

Beim 72-Stunden-Projekt des BDKJ sollten katholische Jugendgruppen vergangenes Wochenende innerhalb von 72 Stunden ein Projekt für das Gemeinwohl realisieren. Die Gundelfinger Pfadfinder bekamen die Aufgabe zugeteilt, einen kurzen Film zur Klimaschutzkampagne CO2LIBRI zu drehen. Dieser sollte anschließend vorgeführt werden und möglichst viele Menschen dazu bewegen, selbst aktiv zu werden.



Die Jugendlichen entschieden sich dafür, das Thema in Form von zwei kurzen Werbespots umzusetzen. Sie wollten mit Humor dem Zuschauer das Motto "wild und emissionsfrei" näherbringen und überlegten sich passende Filminhalte. Gedreht wurde dann im Club ''Kamikaze'' und am Güterbahnhof.


Mit einem Kleinbus und Flachbildschirm wurden die zwei Spots an belebten Plätzen gezeigt und die Idee von CO2LIBRI an die Menschen herangetragen.

Dazu wurde regionales Fingerfood aus biologischem Anbau kredenzt - gewürzt mit ein paar Klimatipps. Das Filmmobil kam weit herum - es startete bei der katholischen Kirche in Gundelfingen, war in Waldkirch präsent, zeigte sich auf dem Augustinerplatz in der Stadtmitte Freiburgs und beendete die Tour schließlich beim Weinfest in St-Georgen.

Das Team erhielt zahlreiche Unterstützung: Für die Häppchen spendeten Bauernhöfe, Metzgereien, Bioläden, Mamas und ein Hotel die Zutaten. Auch auf dem Gundelfinger Wochenmarkt wurden erfolgreich Essens- und Geldspenden gesammelt. Ein Elektroladen stellte einen 52-Zoll-Flachbildschirm zur Verfügung.

Die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik war die Patin des Projekts.

Mehr dazu:


Ein wilder Klimaspot

Quelle: YouTube