5 Überlebenstipps für Erstsemester in Freiburg

fudder-Redaktion

Bald beginnt das Wintersemester – und zu dessen Start sind tausende neue Studierende in die Stadt gekommen. fudder hat die wichtigsten Ratschläge für Erstsemester für alle grundlegenden Lebensbereiche zusammen gestellt.



1. Wie finde ich ein Wohnung?

Wohnungssuche

Das hast Du bestimmt schon selbst gemerkt: Die Suche nach einer Bleibe in Freiburg ist die Hölle. Egal ob Wohnung oder Zimmer: Gerade zum Wintersemester kann es verdammt schwierig sein, etwas zu finden. Wenn die üblichen Internet-Portale abgegrast sind, lohnt sich der Blick in einschlägige Facebook-Gruppen ("WG & Wohnung Freiburg gesucht”). Das Studierendenwerk außerdem vermittelt Wohnheimplätze – und eröffnet gerade quasi in jedem Semester ein neues. Das Studierendenwerk bietet auch das Programm "Wohnen für Hilfe”: Gegen Hilfe im Haushalt bekommst Du bei Familien oder älteren Menschen günstigen Wohnraum.

2. Wo kann ich Geld verdienen

Geldsorgen

Wer sich während des Studiums etwas dazu verdienen möchte, muss das nicht zwangsweise als Straßenmusikant tun. In der boomenden Gastro Freiburgs kriegt man quasi sofort einen Job: in fast jedem Café und jeder Kneipe hängen "Mitarbeiter/in gesucht!"-Zettel. Falls Du noch keine Vorkenntnisse hast, kannst Du beim Studierendenwerk den zweitägigen Crashkurs "Kein Stress mit dem Tablett" absolvieren. Brauchst Du nur Kleingeld? Die Freiburger Uniklinik ist immer auf der Suche nach Blutspendern, auch das Institut für Psychologie der Albert-Ludwigs-Universität sucht oft Teilnehmer für seine Studien. Und wenn’s doch Straßenmusik sein soll: dafür gibt’s strenge Regeln. Man darf nur montags bis samstags an bestimmten Orten stehen, und nicht länger als 45 Minuten spielen. Verstärker sind dabei tabu!

3. Wo kann ich mich sozial engagieren?

Helfen

Raus aus der Komfortzone und etwas Gutes tun - dafür gibt es in Freiburg genug Möglichkeiten. Es gibt Organisationen wie Studieren ohne Grenzen, Unicef oder Weitblicker, die sich auf internationales Engagement konzentrieren. So wird jungen Menschen in Afghanistan oder Guatemala ein Zugang zu Bildung verschafft und mit Hilfe von Spenden Kindern eine bessere Zukunft ermöglicht. Auch lokale Flüchtlingsprojekte wie "Bike Bridge Freiburg" oder "Start with a friend" suchen immer wieder Locals, die geflüchteten Menschen auf Augenhöhe begegnen.

4. Wo gehe ich feiern?

Feiern

"Verschwende Deine Jugend" singt Gabi Delgado im gleichnamigen Song. Der Frontmann des Elektronik-Duos Deutsch Amerikanische Freundschaft (D.A.F.) meint damit auch Partys und Konzerte, Rausch und Ekstase. Trotz einiger Club-Schließungen in den vergangenen Jahren kannst Du in Freiburg von Montag bis Sonntag (fast) durchfeiern. Montags verlängerst Du dein Wochenende entweder bei tageins im Waldsee oder Moody Monday im White Rabbit. Dienstags geht‘s ins Agar, am Mittwoch ins Schneerot. Donnerstags kannst Du im Kagan mehr als 60 Meter über der Stadt beim "Student‘s Bounce Club" feiern. Und was am Wochenende so geht, steht in Fudders Ausgehkalender "Wo rockt‘s", der jeden Mittwoch erscheint. Konzerte, ob Indierock, Pop, HipHop oder Souliges, finden zum Beispiel im Jazzhaus, Swamp, The Great Räng Teng Teng, Slow Club oder White Rabbit statt. Geh aus, genieße diese Stunden. Sie sind alles andere als verschwendete Zeit.

5. Was mache ich in meiner Freizeit?

Skifahren

In der lauschigen Gemütlichkeit Freiburgs vergisst man oft: Ein paar Kilometer aus der Stadt heraus beginnt der Schwarzwald. Der ist rund ums Jahr wunderbar. Nirgendwo kann man sich besser den Kopf durchpusten lassen und sich entspannen, als beim Wandern und Mountainbiken. Im Winter geht das auf einem oder zwei Brettern natürlich am besten. Die schönsten Gebiete zum Skifahren sind am Feldberg, etwas kleiner, dafür sehr nah an Freiburg liegt die Abfahrt Schauinsland Hofsgrund und der Notschrei. Alle paar Jahre, wenn besonders viel Schnee liegt, gibt es sogar eine Strecke, die fast bis nach Freiburg führt: die Kaltwasserabfahrt vom Schauinsland.
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