5 Gründe, warum ein Spiel gegen Sandhausen schöner ist als gedacht

Marius Buhl

"Zweite Liga dieses Jahr, dieser Albtraum wurde wahr!" Immer wieder skandierten die SC-Fans am Freitagabend diesen Schlachtruf. Dabei ist die zweite Liga viel geiler als ihr Ruf.



1. Zusammenhalt



Der unerwartet-unverdiente Abstieg hat viele Tränen gefordert - der Zusammenhalt der Fans ist dadurch aber nur gewachsen. Der Gesang ertönte laut und andauernd von der Nordtribüne, die Stimmung war irgendwie gelöst. Außer dem Gästeblock, der auffällig leer blieb (trotz der geografischen Nähe zwischen Sandhausen und Freiburg), war nahezu jeder Platz im Stadion besetzt.

2. Vincenzo Grifo und die andern Neuen



Nahezu in jedem Bundesliga-Spiel kann man derzeit einen Ex-Freiburg-Profi bewundern. Beim Freitagabendspiel Wolfsburg-Schalke gab es deren vier: Kruse, Riether, Caligiuri und Aogo. Das ist auf den ersten Blick tragisch, auf den zweiten eine Freude. Nun bewundern wir in Freiburg die Freistoßkünste eines Vincenzo Grifo, die Zweikampfstärke eines Nicolas Höflers und die Treffsicherheit Nils Petersens.

3. Die frühe Anstoßzeit am Freitagabend



Die Anstoßzeit am Freitagabend um 18 Uhr 30 ist perfekt. Direkt nach der Arbeit ins Stadion, Fußball schauen während die Sonne untergeht, heimgehen, auf Sky erste Liga schauen.

4. Junge Spieler wie Föhrenbach, Hufnagel und Höhn begeistern



Durch den Abstieg besinnt sich der SC Freiburg wieder einmal auf seine Wurzeln, Spieler aus der Fußballschule stehen auf dem Platz. Alexander Schwolow hütet das Tor, Jonas Föhrenbach und Immanuel Höhn verteidigen innen, Günter stürmt über außen, Höfler verteilt Bälle, Philipp sprintet vorne - und auf der Bank wartete noch Florian Kath. Die Chancen dieser Spieler, im Profifußball zu bestehen, sind durch den Abstieg teils deutlich gestiegen. Und mit etwas Glück und harter Arbeit, kann man eines Tages hohe Tranfersummen einstreichen.

5. Freiburg spielt bajuwarisch-elegant