5 Antworten: Warum morgen im Rieselfeld Suppenfest gefeiert wird

Franziska Kiedaisch

Der Suppenkasper wäre wahrscheinlich enttäuscht – Suppen-Fans können sich hingegen freuen: Am Samstag wird im Rieselfelder Stadtteiltreff im Glashaus die Schöpfkelle geschwungen, wenn der Stadtteilverein K.I.O.S.K. e.V. zum Suppenfest lädt. Mitkochen und Suppe mitbringen sind erwünscht! Fanny hat für fudder mit der Initiatorin Daniela Mauch gesprochen.



Frau Mauch, Wie kamen Sie auf die Idee, ein Suppenfest zu veranstalten?


Daniela Mauch: Wir haben vor fünf Jahren das zehnjährige Jubiläum unseres Vereins gefeiert. Damals hatten wir die Idee, die Stadtteilbewohner zu einer heißen Suppe einzuladen. Das war so ein Erfolg, dass wir seitdem jährlich das Suppenfest im Rieselfeld ausrichten. Jeden Freitag servieren wir an unserem Mittagstisch übrigens auch Suppe. Man kann also schon von einer Suppen-Tradition bei K.I.O.S.K. e.V. sprechen. Der Vorstand und sieben ehrenamtliche Mitarbeiter unseres Vereins richten das Fest aus. Unser Küchenteam, das normalerweise den Mittagstisch bedient, wird das Suppe-Kochen übernehmen. Die Zutaten, wie Gemüse oder Brot, werden von den Rieselfelder Marktleuten gespendet.  

Was sind Ihre Erwartungen an das Fest?

Unser Ziel ist es, unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Lebenssituationen an eine große Tafel zu bringen. Das Suppenfest richtet sich vor allem an die Stadtteilbewohner des Rieselfelds, Interessierte aus anderen Stadtteilen sind aber natürlich auch willkommen. Ich denke, dass das Suppenfest auch in diesem Jahr wieder ein chaotisches und nettes Miteinander wird.

Muss man etwas zum Suppenfest mitbringen?

Einen Teller und einen Löffel sollte man dabei haben, Getränke kann man kaufen.  Die Suppen sind kostenlos, wir nehmen aber gerne Spenden entgegen, die dann dem Jugendsozialfonds des Kjk, unseres Kinder- und Jugendvereins, zugute kommen werden.

Kann man sich auch aktiv am Kochen beteiligen?

Das Küchenteam wird ab 15 Uhr im Glashaus kochen. Wer mag, kann sich gerne am Gemüseschnippeln beteiligen. Ansonsten kann man auch einfach einen großen Topf voll selbstgemachter Suppe zum Fest mitbringen.  

Und was ist ihre Lieblingssuppe?

Ich mag vor allem eine kurdische Suppe, die am Samstag auch angeboten wird.  Außerdem wird es russischen Borschtsch und Kürbissuppe geben.

Mehr dazu:

Was: Suppenfest des Stadtteilvereins K.I.O.S.K. e.V.
Wann: Samstag, 23. Oktober ab 18 Uhr (ab 15 Uhr Kochen)
Wo: Stadtteiltreff am Maria-von-Rudloff-Platz 2 (im Glashaus)
Eintritt: frei   [Foto: Caro]