5 Antworten: 18,4 Kilometer rund um den Schluchsee

Alina Eikenbusch

3818 Läufer waren am Sonntag beim 28. Internationalen Schluchseelauf dabei - darunter auch Studierende der Uni Freiburg. Arne Giedke (25) und sieben Kommilitonen aus der ganzen Welt sind die 18,4 Kilometer lange Strecke rund um den See gelaufen. Wie's war:



Arne, wie lief es? Was sind deine ersten Eindrücke vom Lauf?

Es lief ziemlich gut! Die Strecke ist landschaftlich idyllisch und man hatte die ganze Zeit tolle Sicht auf See und Berge. Außerdem waren die klimatischen Bedingungen optimal: sonnig, aber kühl, circa 10 Grad. Teilweise war die Strecke zwar anstrengend, weil einige Steigungen drin sind, vor allem zwischen Kilometer fünf und sieben - da geht es recht steil bergauf. Aber insgesamt konnte man die Strecke gut schaffen. Ich hatte mir vorgenommen, in einer Stunde und 50 Minuten durchzukommen und habe 1:46:33 gebraucht.

Wie seid ihr, deine Kommilitonen und du, auf die auf die Idee gekommen, euch beim Lauf anzumelden?

Wir sind im vierten Semester im internationalen Master Studiengang „Integrated Master Program in Economics“. In der Prüfungsphase im letzten Wintersemester hat unsere Studiengangkoordinatorin Manuela Moll versucht, Leute für den Schluchseelauf zu rekrutieren und da haben wir uns angemeldet, um als „Uni Freiburg IMP Runners“ in die Mannschaftswertung einzugehen. Die Idee war, einen sportlichen Gegenpol zum bewegungsarmen Lernen zu schaffen.

Lockeres Joggen oder hartes Lauftraining? Wie hast du dich auf den Schluchseelauf vorbereitet?

Eher lockeres Joggen! Ich habe vor zweieinhalb Monaten mit dem Training angefangen und war jede Woche drei Mal laufen, jeweils fünf Kilometer. Mehr als zehn Kilometer habe ich aber nie trainiert. Ich bin einfach immer abends nach der Uni laufen gegangen, um den Kopf frei zu bekommen und mal auf andere Gedanken zu kommen. Da tut das Laufen echt gut!

Was hat dich motiviert, beim Lauf mitzumachen?

Ins Ziel zu kommen! Ne, ich hatte einfach mal Lust, mich auf einen Lauf vorzubereiten. Das ist ein guter Ausgleich zum Unistress. Nach der ganzen Lernerei und den Prüfungen ist das Laufen gut für den Kopf. Außerdem hatte ich Lust, auf der Strecke gepusht zu werden und zusammen mit meinem Freunden an den Start zu gehen. Immer alleine laufen gehen, wird nach einer Zeit etwas öde, aber die Stimmung auf der Strecke und die Motivation durch die Zuschauern und die vielen anderen Läufer haben mich gereizt.

Warum ausgerechnet der Schluchseelauf?

Eigentlich wollte ich schon beim Freiburg Marathon mitlaufen, habe es aber nicht mehr geschafft, dafür zu trainieren. Da passte mir der Schluchseelauf sehr gut in den Plan. Und die Strecke ist landschaftlich einfach toll. Außerdem ist der Boden zum Laufen ziemlich angenehm: statt nur Asphalt wie beim Marathon gibt es hier lockeren Waldboden. Das finde ich angenehmer.



[Eine internationale Truppe läuft um den Schluchsee: Manuela Moll (Deutschland), Michael Kreick (USA), Arne Giedke (Deutschland), Andrew Rogerson (Brasilien), Carlos Oliveros (Kolumbien), Zhu Zhanmin (China) und Kristine Gengler (USA) haben als „Uni Freiburg IMP Runners“ den 28. Internationalen Schluchseelauf bestritten. Es fehlt Dania Alzhami.]

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