Gundelfingen

30.000-Euro-Fund: Besitzer des Geldes ermittelt

Sebastian Wolfrum

Jetzt ist klar, wem die 30.000 Euro gehören, die Schüler vergangene Woche bei Gundelfingen gefunden haben. Ein Mann aus dem Großraum Freiburg hatte sie beim Spazierengehen verloren.

Der Besitzer der 30.000 Euro ist gefunden: es ist ein 47-jähriger Mann aus dem Großraum Freiburg. Am Mittwoch vor einer Woche hatten Schüler auf ihrem Weg in das Albert-Schweitzer-Gymnasium eine Tüte mit einem dicken Bündel Bargeld gefunden. Seitdem wurde darüber spekuliert, wem das Geld gehört.


Laut der Polizei hat der Mann das Geld beim Spazieren gehen verloren. Er rechnete schon nicht mehr damit, das Geld wiederzusehen, so Frank Fanz, Sprecher des Polizeipräsidiums Freiburgs. Erst über die Berichte in den Medien erfuhr er davon, dass das Geld gefunden wurde. Wofür er das Geld brauchte, darüber machte die Polizei auch auf Anfrage keine Angabe.

Der rechtmäßige Besitzer hatte sich schon bei der Polizei gemeldet

Bei der Polizei hatten sich mehrere Menschen gemeldet, um Anspruch auf die 30.000 Euro zu erheben. Darunter war auch der rechtmäßige Besitzer. Er konnte die auffällige Papiertüte, in der das Geld gefunden wurde, genau beschreiben. Die Tüte stammt von einem Geldinstitut. "Er konnte sogar eine Beschädigung der Tüte beschreiben, von der nur der Eigentümer wissen konnte", sagt Fanz. Zusätzlich wurden weitere Ermittlungen angestellt. Es wurde unter anderem bei der Bank nachgefragt, wann und von wem das Geld abgehoben wurde.

Die anderen Menschen, die sich bei der Polizei wegen des Geldes meldeten, seien keine Spaßvögel gewesen oder Menschen, die sich das Geld erschleichen wollten, so Fanz. Unter ihnen waren etwa Menschen, bei denen in der Vergangenheit eingebrochen wurde. Die ehrlichen Schüler haben jetzt Anspruch auf 910 Euro Finderlohn.

Mehr zum Thema: