3 Filmtipps für das Freiburger Film Forum

Cécilia Marchat

Das Freiburger Film Forum wird 30. Schon seit 1985 sind hier Filme aus Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien zu sehen. Mit einer Rückschau auf frühere Editionen, einem Schwerpunkt auf Migration und einer Neuheit – dem Student’s Film Forum – feiert das Festival noch bis Sonntag seinen runden Geburtstag. Welche Filme ihr nicht verpassen solltet:



Anders sehen und Andere sehen, das ermöglicht das Freiburger Film Forum mit einer Auswahl an Spiel- und Dokumentarfilmen aus vier Kontinenten. Wie sieht der Alltag von Hochseefischern aus Neuengland aus? Worauf wartet Henriette die kongolesische Postbeamtin? Was halten die Papuas aus dem Bergland Neuguineas von Blechdosen und Flugzeugen? Und womit beschäftigen sich Chinesen in ihren Zügen?


Doch gezeigt werden nicht nur Filme. Lesungen, eine Masterclass mit dem Regisseur David MacDougall und eine Fotoausstellung runden das Programm ab. Neu ist in diesem Jahr das Student’s Film Forum. Bis einschließlich heute, Mittwoch, zeigen junge Filmemacher ihre Arbeiten. Studenten waren immer schon Teil des Forums, jetzt bekommen sie eine eigene Plattform.

Drei Festival-Highlights, die Sie nicht verpassen sollten:


¡Que viva México!
(Mittwoch, 13. Mai 2015, 20 Uhr):
Der Eröffnungsfilm des ersten Forums ist auch der Eröffnungsfilm des diesjährigen Forums. Er ist immer noch eindrucksvoll und mit Live-Musikbegleitung. Anfang der 30er-Jahre reist der sowjetische Regisseur Sergej Eisenstein nach Mexiko. Was er aufnimmt, sind (außer)gewöhnliche Momente der mexikanischen Kultur.

Iraqi Odyssey (Donnerstag, 14. Mai 2015, 20:30 Uhr):
Der in Bagdad geborene Schweizer Samir erzählt die Geschichte seiner irakischen Familie. Viele von ihnen haben das Land verlassen und leben in Moskau, Auckland, Buffalo oder London. Mittels Familienfotos, Interviews und Nachrichtenbilder erzählt Samir auch die kaum bekannte Geschichte des Iraks.

The Laundry Room (Freitag, 15. Mai 2015, 14 Uhr):
Die vielen Bewohner der Genferstr. 85 in Lausanne müssen ihre schmutzige Wäsche in der gemeinsamen Waschküche waschen. Unterschiedlichste Nationalitäten wohnen hier zusammen und mittendrin Claudina, die Wäschefrau, die versucht für Ordnung zu sorgen. Floriane Devigne und Frédéric Florey liefern einen tragikomischen Film über das Zusammenleben von Minderheiten in einem Schweizer Wohnblock.

Was: Freiburger Film Forum
Wann: Montag, 11. Mai bis Sonntag, 17. Mai 2015
Wo: Kommunales Kino, Urachstr. 40