25 Fahrradunfälle in 17 Tagen

fudder-Redaktion

Seitdem die Freiluftsaison den Winter vertrieben hat, ist die Zahl der Fahrradunfälle sprunghaft angestiegen. Seit Monatsgbeginn haben sich im Raum Freiburg bereits 25 Unfälle mit Velofahrern ereignet.



Von den 25 Unfällen, die die Polizei seit dem 31. März zu Protokoll genommen hat, haben sich alleine in der Stadt Freiburg 21 ereignet. Dabei wurden 19 Radler leichter verletzt, fünf schwer. Die Ursachen für die Unfälle:

  • Autos, die beim Abbiegen die Vorfahrt der Radler missachten
  • Alkohol am Lenker (zwei verunfallte Radler hatten jeweils deutlich über ein Promille Alkohol im Blut)
  • Autotüren, die unachtsam geöffnet werden
  • rücksichtsloses Radeln
  • falsche Reaktion von Radfahrern in schwierigeren Situationen, die zum Sturz ohne Fremdbeteiligung führten.
Auffällig häufen sich Unfälle auf der kurzen Strecke entlang der Basler Straße (zwischen der Eschholzstraße und Heinrich-von-Stephan-Straße). Dort und an einer zweiten Stelle in der Stadt haben Spezialisten der Verkehrsüberwachung am Mittwoch Kontrollen vorgenommen. Sie mussten innerhalb kurzer Zeit 20 Radlerinnen und Radler beanstanden, die auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs waren.

Daniel Ruß, Chef der Freiburger Verkehrspolizei, rät, jederzeit sehr konzentriert Rad zu fahren und sich am Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer zu orientieren. Außerdem sei es wichtig, sich unbedingt an die geltenden Verkehrsregeln zu halten. Insbesondere das Benutzen des Radweges in falscher Richtung sei enorm gefährlich: Nicht jeder Radweg ist in jede Fahrtrichtung freigegeben!

Den Autofahrern empfiehlt Ruß, sich stärker auf die erhöhte Radlerdichte einzustellen, die nunüberall festzustellen ist. Nur mit Rücksicht und bewusstem Miteinander in den heutigen dichten und schnellen Verkehrsabläufen lassen sich, so Ruß, Unfallgefahren verringern.

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