Polizei bricht Fahndung ab

22-Jähriger verprasst sein Taschengeld und täuscht einen Raub vor

BZ-Redaktion

Er hat sein ganzes Taschengeld an nur einem Tag ausgegeben, dann bekam er ein schlechtes Gewissen: Ein 22-Jähriger aus Weingarten täuscht einen Raub vor.

Wie die Polizei mitteilt, hatte die Lebensgefährtin des jungen Mannes ihm am Mittwoch, 21. Februar, sein Taschengeld gegeben. Anschließend gab er es an nur einem Tag vollständig aus. Am Abend wusste er nicht, wie das seiner Freundin erklären sollte, also erzählte er, dass er von "drei arabisch aussehenden Männern" beraubt worden sei. Die Freundin glaubte ihm und verständigte die Polizei, die gegen 20 Uhr mit der Fahndung nach den Räubern begann.


Die Polizei hatte schnell Zweifel an der Aussage des 22-Jährigen

Bei der Vernehmung des jungen Mannes ergaben sich jedoch erhebliche Zweifel am tatsächlichen Geschehen - der vermeintliche Geschädigte beharrte jedoch zunächst darauf, ausgeraubt worden zu sein. Um 21:45 Uhr - die Fahndung war bereits erfolglos abgebrochen worden - packte das schlechte Gewissen den 22-Jährigen, und er gestand die Lüge ein. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat, und das nächste Taschengeld wird er vermutlich für die Kosten des Polizeieinsatzes ausgeben.