16-Jährige können Einspruch gegen Datenübermittlung an die Bundeswehr einlegen

fudder-Redaktion

Du bist Jahrgang 2000? Dann kannst Du Einspruch dagegen einlegen, dass die Stadt Freiburg Deine Personendaten an die Bundeswehr vermittelt – denn die will Dir Werbematerial zukommen lassen.

Einmal jährlich übermitteln die deutschen Städte und Gemeinden der Bundeswehr Daten jeder Person mit deutscher Staatsangehörigkeit, die demnächst volljährig wird. Das ist vom Soldatengesetz so geregelt und geschieht jeweils im März.


Für die Stadt Freiburg tut dies die Meldebehörde (Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung). Dabei teilt sie der Bundeswehr Vornamen, Familiennamen und gegenwärtige Anschrift des jungen Menschen mit. Die Bundeswehr sendet dann den Betroffenen Infomaterial zu.

Im März 2017 werden die Daten jener deutschen Staatsangehörigen übermittelt, die im Jahr 2018 volljährig werden, also dem Geburtsjahrgang 2000. Dies geschieht nicht, wenn der Betroffene Widerspruch einlegt.
Wer dem Jahrgang 2000 angehört und keine Übermittlung seiner Daten will, sollte dies dem Amt für Bürgerservice, Basler Straße, bis zum 24. Februar 2017 mitteilen – schriftlich oder über das Online-Formular: Datenübermittlung an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr.