11 kleine Dinge, die uns in Freiburg immer wieder ärgern

Bernhard Amelung, Carolin Buchheim, Gina Kutkat & Laura Wolfert

Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. Trotzdem gibt es auch in Freiburg Kleinigkeiten, die uns täglich frustrieren. Die fudder-Redaktion hat sie gesammelt: Die 11 kleinen Dinge, die Freiburgerinnen und Freiburger wütend machen.



1. Die "1 Minute"-Anzeige auf den VAG-Anzeigetafeln - die wahrscheinlich längste Minute der Welt

Zeit verhält sich nicht überall gleich. Das liegt zum einen an der subjektiven Wahrnehmung. Zum anderen an Gravitationsfeldern. Je stärker ein solches Feld, desto langsamer vergeht die Zeit. Um die Haltestellen der VAG Freiburg müssen diese besonders stark sein. Diese eine Minute, die man auf die einfahrende Straßenbahn wartet, ist nämlich die längste Minute der Welt.

2. Um 5 Uhr geht im Club das Licht an

Kein komplett Freiburg-spezifisches Problem, aber trotzdem ärgerlich: Das urzeitliche Relikt der Sperrstunde beendet so manche gute Party frühzeitig. Statt die Leute selbst entscheiden zu lassen, wann die Feierei vorbei ist, geht um fünf Uhr das Licht an. Alles zum Schutz der "Nachtruhe": Auf das die noch Feierwilligen ihre Energie eine Stunde auf der Straße rauslassen, bis um 6 die Afterhour beginnt.

3. Die Freiburger Unfreundlichkeit

Man merkt eigentlich erst, wie unfreundlich hier alle sind, wenn man mal in einer anderen Stadt war.

4. "Fitness-Salat" in den Innenstadtlokalen

Dass gesunde und leichte Küche langweilig sein kann, weiß jeder, der in Freiburg schon einmal einen "Fitness-Salat" bestellt hat. Der besteht aus einem Haufen krausem Kopfsalat, drei Tomaten- und drei Radieschenscheiben und wird in Joghurt-Wasser-Salatcreme ertränkt. Manchmal gibt’s auch noch blasse Hähnchenbruststreifen on top. Ä Guede!



5. Das Ein-Aussteige-Verhalten in Bahnen

Der Freiburger ist ja eigentlich Südeuropäer und hat Zeit. Viel Zeit. Vor allem dann, wenn’s einmal schnell gehen sollte. Zum Beispiel am Bahnsteig des Hauptbahnhofs oder an den Straßenbahnhaltestellen in der Innenstadt. Wer aussteigt, bleibt zunächst einmal stehen, schaut sich um und staunt. Oder freut sich. Dass es so schön ist in Freiburg. Fast so schön wie in der Toskana, in Apulien oder in Andalusien.

6. Samstagmittag in der Innenstadt

Die Geschäfte haben Montag bis Samstag von 9/10 Uhr bis 19/20 Uhr geöffnet , warum müssen sich alle Menschen am Samstag dazu entschließen, in der Innenstadt shoppen zu gehen?

7. Die UB-Türe

Die Oase der Entschleunigung – ein Klassiker in Freiburg. Was ist das Problem? Man schaue hier:



8. Die "badisch-mediterrane" Küche

Schon klar, Freiburg, das ist badische Toskana. Aber muss es wirklich in jedem zweiten Restaurant diese badisch-mediterrane Küche geben? Das fängt bei Tomate-Mozzarella an und hört bei Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen auf.

9. fudder immer mit seinen blöden Listen

Kleiner Spaß, finden wir super ;)

10. Der Stau auf der B31

Fast an jedem Werktag und an den Wochenenden steht man mit dem Auto auf der B31 durch Freiburg. Die Lage könnte bald noch prekärer werden – denn die Planungen zum Freiburger Stadttunnel könnten bald beginnen – das heißt erstmal Baustelle und noch mehr Stau, bis der Tunnel fertig ist. Könnte nur bis zu 7 Jahre dauern. Wir satteln so lange mal aufs Fahrrad um.



11. Der Stau in der Fußgängerzone

Meistens ausgelöst durch italienische oder französische Touri-Gruppen. Langsam laufen, stehen bleiben, am besten noch in einer 3er oder 4er Reihe: Nett, dass ihr mal vorbeischaut, aber könnt ihr uns ein wenig Platz machen, wenn ihr wie Schildkröten daher schleicht?

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