1000 Jugendliche feiern den Weltjugendtag in Freiburg

Yvonne Weik

Aus den Boxen dringt E-Gitarre, in den Kirchenbänken wird geklatscht: Beim Weltjugendtag im Freiburger Münster feierten am Samstag 1000 junge Menschen aus der gesamten Erzdiözese sich und ihren katholischen Glauben.



Die Säulen des Münsters sind blau angestrahlt, aus den Boxen dringen E-Gitarre und Schlagzeug, in den vollbesetzten Kirchenbänken wird mitgeklatscht: Es ist Weltjugendtag im Freiburger Münster. 1000 junge Menschen aus der gesamten Erzdiözese sind am Samstag dorthin gekommen, um sich und ihren katholischen Glauben zu feiern (Fotos). Und für manche startet ein besonderer Countdown: Noch 110 Tage, dann pilgern 10.000 Ministrantinnen und Ministranten der Erzdiözese nach Rom.


Das Münster ist voll. So voll, dass manche kurz vor Start des Gottesdienstes um 14.30 Uhr keinen Sitzplatz mehr bekommen. Franz Josef (13) und Bernhard Anders (15) haben Glück: Sie sitzen weit vorne auf einer Kirchenbank. Dort fallen sie auf, mit ihren hellblauen T-Shirts. "Rom 2014" steht darauf. "Wir sind im August bei der Ministrantenwallfahrt dabei", sagt Franz. Zur Einstimmung sind die 13 Minis aus Hohenfels bei Stockach am Bodensee zum Weltjugendtag nach Freiburg gefahren. "Drei Stunden im Zug", erklärt Bernhard. Als der Gottesdienst zum Thema Freiheit losgeht und die Band "Pascasca" spielt, klatschen sie im Takt. Singen ist nicht so ihr Ding.

Julia Waldhecker (25) gibt gerne den Ton an. Sie ist eine der zwei Sängerinnen der Offenburger Kirchenband "Pascasca". Gemeinsam mit sechs weiteren Mitglieder rockt sie den Gottesdienst zum Weltjugendtag mit christlichen Lieder, E-Gitarre und Schlagzeug. "Das spricht die Jugendlichen an", sagt die Sängerin. Auch in Rom werden die Offenburger dabei sein. Ihnen macht es Spaß, vor einer Masse junger Menschen zu spielen: "Da kommt so viel zurück."

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[Foto: Thomas Kunz]