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10 Wege, wie Du dein Unileben nachhaltiger gestalten kannst

Lisa Petrich

Überall ist von mehr Nachhaltigkeit und Less Waste die Rede – aber wie könnten Studierende ihren Uni-Alltag nachhaltiger gestalten? Hier stellt fudder 10 ganz einfache Tipps und Tricks für das Unileben vor.



1. Eigenen Kaffeebecher mitnehmen!

Kaffee ist im Studierendenalltag für viele lebensnotwendig, aber man muss nicht bei jedem Coffee- to-go einen neuen Plastikbecher in die Hand gedrückt bekommen. Wer seinen eigenen Thermobecher mitbringt oder den "Freiburg-Cup"-Pfandbecher benutzt, kann sein Kaffee-Leben schon um einiges nachhaltiger gestalten.

2. Mit dem Fahrrad zur Uni

Nicht umsonst ist Freiburg eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands! Und wenn es draußen in Kübeln schüttet oder die Eiszeit eingebrochen ist, kann man ja immer noch die Öffentlichen Verkehrsmittel nehmen.
3. Eigenes Gemüse im Garten anpflanzen

Viele werden sich denken: Na toll, ich bin doch Studierender, ich hab doch keinen eigenen Garten! Das ist zwar richtig, aber in Freiburg gibt es einige Möglichkeiten, wie auch Studierende im Garten ihren grünen Daumen ausleben können.

Einige der Studentenwohnheime, beispielsweise die Stühlinger Studentensiedlung, bieten Garten-Tutorate an, wo sich jeder am kleinen Garten vor der Haustüre beteiligen kann – natürlich nur, wenn man auch beim Pflegen des Grünzeugs mithilft.

Außerdem gibt es ein tolles Garten-Projekt am Dorfbach neben dem Stadtteil Vauban, wo ein internationaler und inklusiver Gemeinschaftsgarten zum gemeinsamen Gärtnern einlädt.

4. Nein zu Einweggeschirr und Plastikstrohhalmen

Auf der nächsten WG-Party könntet Ihr auf Plastikbecher, Einweggeschirr und Plastikstrohhalme verzichten. Auch ohne das Einwegplastik kann die Party zum Knaller werden, selbst wenn das hinterher vielleicht mehr Abspülen bedeutet – die Natur wird es Euch danken.
5. Nein zur Plastiktüte beim Einkaufen

Zwar werden in Supermärkten auch vermehrt Papiertüten angeboten, aber die ideale Lösung ist es nicht. Wer beim Einkaufengehen von zuhause seinen Jutebeutel oder einen Korb mitnimmt, anstatt im Laden zur Plastiktüte zu greifen, hat schon einen weiteren kleinen Schritt Richtung Nachhaltigkeit geschafft. Bestenfalls im Unverpackt-Laden einkaufen gehen!
6. Den Collegeblock aus recyceltem Papier kaufen

Viele Studierende schreiben mittlerweile auf dem Laptop mit, aber für die meisten bleibt der gute, alte Collegeblock trotzdem noch unverzichtbar. Hier lohnt sich der Griff zu Collegeblöcken aus recyceltem Papier: Blöcke mit der Kennzeichnung "Blauer Engel" zeigen euch, dass sie aus 100% Altpapier hergestellt wurden und besonders schadstoffarm sind.
7. Keine Lebensmittel wegwerfen

Gerade, wenn man als Studierender nur für sich alleine einkauft und kocht, bleibt oftmals etwas übrig. Bevor es schlecht wird, muss es allerdings nicht in der Tonne landen – mach lieber beim Foodsharing mit! In verschiedenen "Fair-Teiler-Stationen" in Freiburg kannst Du deine übrigen Lebensmittel loswerden oder die Reste von anderen mitnehmen.

8. Müll trennen!

Für die meisten ist das vielleicht schon seit langer Zeit selbstverständlich, aber nicht überall wird der Müll konsequent getrennt. Sprecht euch in der WG ab und klärt, was wo reingehört – und falls möglich, richtet euch auch einen Biomüll oder Kompost ein, anstatt alles in den Restmüll zu werfen.
9. Second-Hand kaufen

Ständig wechseln die Trends und überall prangen die knallroten "Sale"-Hinweise an den Klamottenläden. Für viele braucht es einiges an Überwindung, nicht ständig dem Shopping-Rausch zu verfallen oder Online einzukaufen.
Gleichzeitig gewinnt der Trend zum Minimalismus und Kleiderschrank-Ausmisten zunehmend an Aufmerksamkeit: In einem Second-Hand-Laden oder auf dem Flohmarkt könnt Ihr besonders tolle Einzelstücke entdecken und auch die alten Klamotten loswerden. Probiert es doch mal aus!
10. Eine Tauschparty schmeißen

Tauschpartys sind die Tupperpartys der 2010er Jahre! Wer Lust hat, mal eine Tauschparty mit den Unikollegen zu schmeißen, geht sicherlich nicht leer aus. Das Konzept heißt "Tauschen statt kaufen": Wer etwas mitbringt, darf auch etwas mitnehmen. So wird man alte oder ungebrauchte Klamotten, Gegenstände, Spiele und Co. los und darf sich etwas Neues aussuchen, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Also, wann steigt die Party?

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