In die Pedale

10 Tipps, damit Du im Herbst sicher mit dem Rad fährst

Carolin Johannsen

Der Weg nach Hause ist nun abends dunkel, die Straßen sind laubbedeckt, es ist kalt und feucht: Der Herbst ist da! Spaß macht es jetzt nicht, mit dem Rad zu Uni, Schule oder Arbeit zu fahren. Damit ihr trotzdem trocken und sicher ankommt, hat fudder Tipps.



1. Licht an

Wer nichts sieht, baut schneller einen Unfall, aber auch wer nicht gesehen wird, ist gerade beim Radfahren besonders gefährdet. Deswegen: Licht an, sobald es dämmert! Gerade alte Fahrräder haben allerdings oft keine funktionierenden Lichter mehr, hier empfiehlt es sich, Zusatzbeleuchtung zu kaufen. Vorne am Lenker und hinten am Gepäckträger kann man schon für wenig Geld das Licht nachrüsten.

2. Bremsen überprüfen

Gerade wenn es nass ist, nutzen sich die Bremsbeläge schneller ab. Deswegen lohnt es sich, immer mal wieder zu testen, ob die Bremsen noch ordentlich greifen, bevor man im schlimmsten Fall nicht anhalten kann. Das Austauschen der Bremsklötze ist meist auch sehr einfach. In einer Selbsthilfewerkstatt gibt es dafür das notwendige Material und Werkzeug – so ist man in wenigen Minuten wieder sicher unterwegs.

3. Reifen nicht voll aufpumpen

Was sonst ratsam ist, kann man im Herbst auch mal vernachlässigen: wenn die Reifen etwas weniger voll als im Sommer sind, wird die Ausrutschgefahr etwas reduziert. Ganz platt sollten die Reifen natürlich auch nicht sein!

4. Kette reinigen

Nicht nur im Herbst, sondern allgemein regelmäßig sollte man die Kette reinigen und dann wieder nachfetten. Dabei kann gleich auch die Schaltung geprüft werden. Wenn nicht alle Gänge einfach einrasten, kann man bei einer Kettenschaltung leicht nach spannen.

5. Langsamer fahren

Klar, bei Regen und Kälte geht man nicht gerne nach draußen. Trotzdem sollte man nicht unbedingt auf die letzte Minute losfahren und dann durch die Stadt rasen, denn wie beim Autofahren passieren die meisten Unfälle, wenn Radler zu schnell unterwegs sind. Im Zweifel fährt man also lieber ein paar Minuten früher los und kommt dafür sicher an.

6. Achtung, Blätter

Nasses Laub oder nasse Gullydeckel bieten das größte Potenzial zum Ausrutschen. Deswegen lohnt es sich, im Notfall auch auf die Straße auszuweichen, wenn diese sauberer ist als die Radwege. Oder einfach: Langsam fahren.

7. Helle Kleidung tragen

Grau, schwarz und dunkelblau sind zwar Farben, die sonst immer gehen, aber wer noch eine helle Winterjacke im Schrank hat, ist mit dieser beim Radfahren besser gekleidet. Wer helle Farben trägt, fällt schneller auf und ist so sicherer unterwegs.

8. Regenhose & Sattelschützer tragen

Du hast keine Lust mit nasser Hose am Ziel anzukommen? Dann lohnt sich die Investition in eine Regenhose. Allzu modisch sehen sie zwar nicht aus, aber immerhin bleibt man trocken und wird auch vor kaltem Fahrtwind geschützt. Wer nur schnell eine kurze Strecke zurücklegt, kann auf einen Sattelschützer zurückgreifen. Oft werden sie als Werbegeschenke auf Fahrradsattel gestülpt, ansonsten gibt es sie auch für wenig Geld in Fahrradläden zu kaufen.

9. Herbst-Checkup machen

Wer sich den Check seines Fahrrads selbst nicht zutraut, kann auch ein professionelles Herbst-Checkup machen lassen. Das kostet zwar etwas mehr Geld, aber man muss sich selbst um nichts mehr kümmern. In Selbsthilfewerkstätten ist so ein Checkup deutlich günstiger, allerdings bekommt man dort nur Hilfe und muss die Arbeit selber erledigen.

10. Semesterticket kaufen

Du hast wirklich gar keine Lust, bei strömendem Regen durch die Stadt zu radeln? Dann lohnt sich insbesondere im Wintersemester das Semesterticket. So kannst du entspannt im Trockenen den ganzen Radlern zuschauen, die sich durch den Regen quälen…

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